Blog
6. Juli 2026

„Mir ist laaangweilig!“ – Was mir in den Sommerferien wirklich geholfen hätte

Dieser Beitrag enthält Werbung in Form von Affiliate-Links. Wenn du über einen dieser Links (*) etwas kaufst, erhalte ich eine kleine Provision. Für dich ändert sich am Preis nichts.

Es war die dritte Ferienwoche. Draußen 31 Grad, das Planschbecken schon wieder uninteressant, der Freund weit weg auf Urlaubsreise. Und dann kam er, dieser Satz, gedehnt über vier Silben, mit dem ganzen Körper gesprochen: „Mir ist laaangweilig.“

Ich weiß noch, dass ich in dem Moment gerade versuchte, eine E-Mail fertig zu schreiben. Noch drei Wochen Sommerferien lagen vor uns. Drei Wochen, in denen ich im homeoffice arbeiten musste.

Was ich alles ausprobiert habe

Ich habe damals wirklich einiges versucht. Die Bastelkiste vom Discounter: nach zwanzig Minuten lagen Pompons in der ganzen Wohnung, und das Kind stand wieder neben mir. Der große Zoo-Ausflug: ein schöner Tag, keine Frage, aber am nächsten Morgen ging es von vorne los. Und dann natürlich die Lösung, zu der wir alle irgendwann greifen, obwohl wir es eigentlich nicht wollen: „Dann schau halt was.“

Genau das war der Punkt, an dem ich unzufrieden mit mir selbst wurde. Nicht, weil Fernsehen in den Ferien verboten wäre. Sondern weil ich gemerkt habe, dass ich meinem Kind immer nur zwei Sorten von Beschäftigung anbot: entweder volle Bespaßung durch mich oder Berieselung durch einen Bildschirm. Dazwischen gab es nichts.

Dabei ist genau dieses Dazwischen das, was Kinder in den Ferien eigentlich brauchen: etwas, das sie selbstständig tun können, das sie fordert, ohne sie zu überfordern, und bei dem am Ende etwas entsteht, das sie stolz vorzeigen können.

Die Entdeckung, die bei uns alles verändert hat

Bei uns war es schließlich das Zeichnen. Nicht, weil mein Kind ein besonderes Talent gehabt hätte, im Gegenteil. „Ich kann das nicht“ war lange die Standardantwort, sobald Stifte auf dem Tisch lagen. Ein echter Mal-Muffel eben.

Was den Knoten gelöst hat, war die Erkenntnis, dass Kinder beim Zeichnen keine leeren Blätter brauchen, sondern kleine, machbare Schritte. Ein Haus aus einem Dreieck und einem Viereck. Eine Katze aus zwei Kreisen. Wenn das erste Bild gelingt, will das Kind das zweite malen, ganz von allein. Und plötzlich hast du ein Kind, das eine Stunde konzentriert und zufrieden am Tisch sitzt, während du deine E-Mail fertig schreibst.

Damals habe ich mir diese Schritte mühsam selbst zusammengesucht, aus Büchern, aus kopierten Vorlagen, aus eigenen krakeligen Vorzeichnungen (auch ich habe nicht wirklich das Talent zum Zeichnen). Was ich mir zu diesem Zeitpunkt gewünscht hätte: dass mir jemand genau das fertig an die Hand gibt. Kindgerecht aufbereitet, in der richtigen Reihenfolge, ohne dass ich selbst zeichnen können muss.

Genau das gibt es inzwischen

Heute gibt es so etwas, und ich hätte es damals sofort gekauft: das Kreativ-Abenteuer von FABISDESIGN Kids* – ein spielerischer Zeichenkurs für Kinder von fünf bis neun Jahren.

Was mir an dem Konzept gefällt:

Digital angeleitet, analog gezeichnet. Die Kinder schauen sich kurze Videoanleitungen an und zeichnen dann mit echtem Stift auf echtem Papier. Der Bildschirm ist hier also nicht die Beschäftigung, sondern nur der Anstoß – ein feiner, aber wichtiger Unterschied zu Ferientagen vor dem Tablet.

Ohne Druck, ohne Vorkenntnisse. Der Kurs ist ausdrücklich für Mal-Muffel gemacht. Es geht nicht um perfekte Bilder, sondern darum, dass Kinder erleben: Ich kann das ja doch.

Selbstbestimmtes Arbeiten. Der Kurs orientiert sich an Montessori-Prinzipien, die Kinder wählen selbst, was sie zeichnen möchten, und arbeiten in ihrem eigenen Tempo. Genau die Selbstständigkeit, die uns Eltern in den Ferien Luft verschafft.

Und ganz ehrlich: Ein Kurs, der die ganzen Ferien über (und darüber hinaus) immer wieder hervorgeholt werden kann, ist am Ende günstiger als zwei verregnete Nachmittage im Indoorspielplatz.

Aktuell gibt es den Kurs mit dem Gutscheincode UNI32 für 27 Euro statt 59 Euro (Stand: Juli 2026).

→ Hier geht es zum Kreativ-Abenteuer*

Fünf Ideen gegen Ferienlangeweile, die sofort funktionieren

Falls du noch mehr für die „Mir ist langweilig“-Momente brauchst, hier meine erprobten Klassiker – alle ohne Vorbereitung und ohne Bildschirm:

  1. Die Langeweile-Lose: Zehn Beschäftigungsideen auf Zettel schreiben, falten, in ein Glas. Bei Langeweile wird gezogen. Der Reiz des Zufalls wirkt Wunder.
  2. Der Kissenberg-Auftrag: Nicht „bau doch eine Höhle“, sondern ein konkreter Auftrag: „Bau eine Höhle, in die dein Kuscheltier UND dein Buch passen.“ Aufträge zünden besser als Vorschläge.
  3. Die Wasser-Malerei: Ein Becher Wasser, ein dicker Pinsel, die Terrasse oder der Gehweg als Leinwand. Trocknet weg, macht keinen Dreck, fasziniert erstaunlich lange.
  4. Das Ferien-Bilderbuch: Jeden Tag ein Bild vom schönsten Moment des Tages. Am Ende der Ferien ist ein selbstgemachtes Buch entstanden. (Und ja, hier hilft es enorm, wenn das Kind vorher ein paar Zeichentricks gelernt hat.)
  5. Der Küchen-Assistent: Kinder dürfen eine Mahlzeit pro Woche komplett mitbestimmen und mitkochen. Planung, Einkaufszettel, Zubereitung. Beschäftigt für Stunden und macht stolz.

    (Bonustipp für ältere Kinder: Vielleicht probieren deine Kinder mal, ob sie mit einem Kartenspiel ein Kartenhaus bauen können. Das ist gar nicht so leicht. Bei meinen Söhnen hat es funktioniert.)

Mein Fazit

Ferienlangeweile ist kein Erziehungsversagen, sie gehört dazu. Aber es macht einen Unterschied, ob wir darauf nur mit Bespaßung oder Bildschirm antworten können, oder ob unsere Kinder etwas haben, in dem sie selbstständig versinken können. Zeichnen war für uns dieser Schlüssel. Wenn dein Kind noch keinen hat: Vielleicht ist er es auch für euch.

→ Hier findest du das Kreativ-Abenteuer für Mal-Muffel*

Die mit Sternchen (*) gekennzeichneten Links sind Affiliate-Links.

Zurück

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Dieses Feld ist ein Pflichtfeld

Dieses Feld ist ein Pflichtfeld

Dieses Feld ist ein Pflichtfeld

Bei der Übermittlung Ihrer Nachricht ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.

Sicherheitsüberprüfung

Ungültiger Captcha-Code. Versuchen Sie es erneut.

Information icon

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden der Übersetzungen

Wir nutzen einen Drittanbieter-Service, um den Inhalt der Website zu übersetzen, der möglicherweise Daten über Ihre Aktivitäten sammelt. Bitte überprüfen Sie die Details in der Datenschutzerklärung und akzeptieren Sie den Dienst, um die Übersetzungen zu sehen.