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6. Juli 2026

Was steckt hinter den Links auf meinem Blog? Alles über Affiliate-Marketing – ehrlich erklärt

#FAQ

Wenn du meine Beiträge liest, siehst du den kleinen Hinweis am Anfang: *„Dieser Beitrag enthält Werbung in Form von Affiliate-Links."* Vielleicht fragst du dich, was das eigentlich bedeutet, ob das irgendeinen Einfluss auf meine Empfehlungen hat oder ob du beim Klicken auf einen Link irgendwie benachteiligt wirst.

Diese Fragen sind völlig berechtigt. Und weil mir Transparenz wichtig ist, beantworte ich sie hier gern – offen, ehrlich und ohne Fachchinesisch.

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Was ist Affiliate-Marketing überhaupt?

Affiliate-Marketing ist eine Form der Werbung, bei der ich als Empfehlerin für ein Produkt oder eine Dienstleistung eine Provision erhalte – aber nur dann, wenn tatsächlich ein Kauf über meinen Link zustande kommt.

Das klingt komplizierter, als es ist. Im Grunde funktioniert es genauso wie Werbung in anderen Bereichen, nur eben im Internet:

Wenn du abends die Nachrichten schauen willst, siehst du davor Werbespots. Der Sender bekommt Geld vom Unternehmen, das die Werbung schaltet. Wenn du zum Fußball gehst, siehst du Bandenwerbung. Der Verein bekommt Geld vom Sponsor. Wenn du an einer Bushaltestelle wartest, hängt dort ein Plakat. Die Werbeagentur bekommt Geld vom Auftraggeber. Wenn du eine Zeitschrift aufschlägst, findest du Anzeigen. Der Verlag bekommt Geld vom Werbetreibenden.

Affiliate-Marketing ist dasselbe Prinzip, nur in der digitalen Welt. Ich empfehle ein Produkt, das ich wirklich für gut halte. Das Unternehmen zahlt mir eine kleine Provision, wenn jemand über meinen Link kauft. Für dich als Käuferin oder Käufer ändert sich dadurch weder der Preis noch das Produkt.

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Häufige Fragen – und ehrliche Antworten

Zahle ich mehr, wenn ich über deinen Link kaufe?

Nein. Der Preis, den du siehst, ist exakt derselbe, den du auch bezahlst, wenn du direkt auf der Website des Anbieters kaufst. Die Provision, die ich erhalte, wird vom Unternehmen getragen, nicht von dir.

Wer bezahlt dich eigentlich?

Das Unternehmen, dessen Produkt du kaufst. Es hat ein Interesse daran, dass seine Produkte bekannt werden und gekauft werden. Statt Geld in klassische Werbung zu stecken (Fernsehspot, Plakatwand, Zeitungsanzeige), zahlt es lieber Menschen wie mir eine Provision, wenn deren Empfehlung zu einem Kauf führt. Das ist für alle Seiten fair: Das Unternehmen zahlt nur für Ergebnisse, ich werde für meine Arbeit entlohnt, und du bekommst eine persönliche Empfehlung statt einer anonymen Anzeige.

Empfiehlst du Produkte nur, weil du dafür Geld bekommst?

Nein. Das wäre nicht nur unehrlich, sondern auch kurzfristig gedacht. Wenn ich dir etwas empfehle, das nichts taugt, verlierst du das Vertrauen in mich – und das ist das Letzte, was ich möchte. Mir ist aber bewusst, dass nicht alle, die Produkte per Affiliate-Marketing empfehlen, so denken. Leider.

Für mich steht fest: Ich empfehle nur Produkte, die ich selbst kenne, selbst nutzen würde oder von denen ich aufgrund meiner Recherche überzeugt bin, dass sie wirklich sinnvoll sind. Ob ich für eine Empfehlung eine Provision bekomme oder nicht, ändert daran nichts.

Woher weiß ich, welche Links Affiliate-Links sind?

Ich kennzeichne alle Affiliate-Links mit einem Sternchen (*) direkt hinter dem Link oder dem Produktnamen. Außerdem steht am Anfang jedes Beitrags, der solche Links enthält, ein deutlicher Hinweis.

Was passiert technisch, wenn ich auf einen Affiliate-Link klicke?

Wenn du auf einen mit * gekennzeichneten Link klickst, wirst du über eine kurze Weiterleitung zur Website des Anbieters geleitet. Dabei wird ein sogenannter „Cookie" in deinem Browser gesetzt – ein kleines Textdokument, das dem Anbieter mitteilt, dass du über meinen Link gekommen bist. Wenn du dann innerhalb eines bestimmten Zeitraums (meistens 24 Stunden bis 30 Tage, je nach Anbieter) etwas kaufst, wird mir die Provision gutgeschrieben.

Du kannst Cookies jederzeit in deinen Browsereinstellungen löschen oder das Setzen von Cookies ablehnen. Das hat keinen Einfluss auf deinen Einkauf.

Was ist, wenn ich nicht über den Link gehe, der in deinem Beitrag steht, sondern direkt zum Anbieter und dort das Produkt kaufe?

Wenn du das Produkt direkt beim Anbieter kaufst, statt auf meinen Link zu klicken, bekomme ich keine Provision. Wenn dir meine Arbeit gefällt und du mich unterstützen möchtest, ist der einfachste Weg, über meinen Link zu kaufen. Es kostet dich nichts extra.

Muss ich kaufen, wenn ich auf einen Link klicke?

Natürlich nicht. Ein Klick ist niemals eine Verpflichtung. Sieh dir das Produkt in Ruhe an, vergleiche und entscheide dann selbst. Ich freue mich über jeden Klick, aber ich möchte nicht, dass du etwas kaufst, das du nicht wirklich brauchst oder willst.

Verdienst du viel Geld damit?

Das ist eine ehrliche Frage, die eine ehrliche Antwort verdient: Nein, nicht viel. Die Provisionen im Affiliate-Marketing sind meistens sehr überschaubar – bei Amazon zum Beispiel zwischen einem und zehn Prozent des Kaufpreises, je nach Produktkategorie. Für ein Buch, das 15 Euro kostet, bekomme ich vielleicht 45 Cent.

Affiliate-Marketing ist kein Weg, um reich zu werden. Auch wenn es in den Sozialen Medien immer wieder Menschen gibt, die das behaupten. Es ist eine Möglichkeit, die Zeit und Arbeit, die ich in meinen Blog stecke, zumindest ein bisschen zu finanzieren. Und wenn ich damit ein paar Euro verdiene, kann ich mehr Zeit in gute Inhalte investieren – was am Ende auch dir zugute kommt.

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Warum ich das alles so offen sage

Ich könnte die Affiliate-Hinweise auch kleiner drucken, sie ans Ende des Beitrags verstecken oder so verklausulieren , dass kaum jemand diesen Hinweis versteht. Das machen manche so.

Ich mache es anders, weil ich glaube, dass Vertrauen die Grundlage von allem ist. Du nimmst dir Zeit, meine Beiträge zu lesen. Du folgst mir auf Pinterest. Du vertraust meinen Empfehlungen. Das ist keine Selbstverständlichkeit, und ich nehme es nicht auf die leichte Schulter.

Affiliate-Marketing ist für mich kein Trick und keine versteckte Agenda. Es ist ein ganz normales Geschäftsmodell – dasselbe, das hinter dem Werbespot in der Tagesschau, dem Sponsorenlogo auf dem Trikot deines Lieblingsvereins und der Anzeige in deiner Lieblingszeitschrift steckt. Nur eben kleiner, persönlicher und mit einer Empfehlung, hinter der ich mit meinem Namen stehe.

Wenn du nach dem Lesen noch Fragen hast, schreib mir gerne. Ich antworte.

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Herzliche Grüße,

Carmen von Herzensmomente

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